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Molybdän

Abk.: Mo
Englisch: molybdenum

1 Definition

Molybdän ist ein chemisches Element mit der Ordnungszahl 42. Es kommt als Spurenelement auch im menschlichen Körper vor, so zum Beispiel in der Xanthinoxidase.

2 Eigenschaften und Verwendung

Molybdän ist ein Schwermetall und schwer schmelzbar. Es ist jedoch gut geeeignet für Legierungen. Daher wird es u.a. Stahl als härtender Zusatz beigemischt und findet häufige Anwendung in der Elektrotechnik. Seine Salze, die Molybdate genannt werden, werden zur Färbung histologischer Präparate verwendet.

3 Medizinische Bedeutung

Die biologisch aktive Form des Elements ist der Molybdän-Cofaktor (MoCo). Darin ist ein Molybdän-Ion koordinativ an Molybdopterin gebunden. Fast alle bisher entdeckten Molybdän-haltigen Enzyme nutzen es in dieser Form.

Die medizinische Bedeutung des Molybdäns ist nicht vollständig geklärt. In Tierversuchen kam es unter Molybdänmangel zu Wachstumsstörungen, Störungen der Fertilität und Knochenveränderungen. Der Tagesbedarf an Molybdän soll zwischen 50 und 100 µg liegen.

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Fachgebiete: Chemie

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