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Lipophilie

von altgriechisch: λίπος ("lípos") - Fett und φíλος ("philos") - Freund
Synonyme: Fettlöslichkeit, Lipidlöslichkeit
Englisch: lipophilicity

1 Definition

Lipophilie bezeichnet die Eigenschaft einer Substanz, sich in unpolaren ("lipidartigen") Lösungsmitteln zu lösen.

Lipophile Substanzen sind oft gleichzeitig hydrophob, d.h. unlöslich in Wasser. Das Gegenteil von Lipophilie ist Lipophobie.

2 Hintergrund

Die Lipophilie von Stoffen basiert auf der stabilen, gleichmäßigen Ladungsverteilung in ihren Molekülen. Die Moleküle interagieren untereinander und mit anderen Substanzen durch schwache Anziehungskräfte, die so genannte London-Kraft. Lipophile Stoffe können keine oder nur sehr schwache Wasserstoffbrückenbindungen eingehen.

Das Ausmaß der Lipophilie kann durch den Oktanol-Wasser-Verteilungskoeffizient (P-Wert) quantifiziert werden. Der Wert ist > 1, wenn eine Substanz besser in fettähnlichen Lösungsmitteln wie n-Octanol löslich ist, < 1, wenn sie besser in Wasser löslich ist.

Fachgebiete: Biochemie, Chemie

Diese Seite wurde zuletzt am 20. September 2021 um 18:06 Uhr bearbeitet.

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