Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Thrombophilie

1 Definition

Thrombophilie bezeichnet eine erhöhte Neigung zur Thrombose infolge veränderter Eigenschaften von Blutzellen, Blutplasma, Blutströmung und/oder Gefäßwänden (vgl. Virchow-Trias).

Folgende Kriterien charakterisieren eine Thrombophilie:

  • Risikozustand mit oder ohne klinisch nachweisbare Thrombose, basierend auf der Virchow-Trias
  • Bestehen einer labordiagnostisch nachweisbaren Hyperkoagulabilität bzw. Gerinnungsaktivierung
  • Nachweis von biochemisch definierten Defekten
  • Unterscheidung zwischen primären Formen (angeboren) und sekundären Formen (erworben)

Sekundäre Formen werden bei verschiedenen Grundkrankheiten oder Syndromen, bei einigen Therapieformen und bei bestimmten körperlichen Situationen beobachtet. In bis zu 50% der Fälle liegt eine erbliche Veranlagung zugrunde, bei der Faktoren der Blutgerinnung durch Genmutationen verändert sind. Daneben spielen auch erworbene Risikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel etc. eine große Rolle.

2 Erworbene Risikofaktoren

3 Genetische Risikofaktoren

4 Klinische Hinweise auf eine Thrombophilie

5 Diagnostik

siehe: Thrombophiliediagnostik

siehe auch: Sticky-Platelet-Syndrom

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

16 Wertungen (3.5 ø)

157.187 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
userImage

Anne Düchting

Zuständig für allgemeine Fragen zum Flexikon.

Du hast eine Frage zum Flexikon?
userImage

Bijan Fink

Zuständig für inhaltliche Fragen zum Flexikon.

Copyright ©2019 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: