Vom 13. bis 26. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Supraventrikuläre Tachykardie

Abkürzung: SVT
Englisch: supraventricular tachycardia

1 Definition

Bei der supraventrikulären Tachykardie, kurz SVT, handelt es sich um eine tachykarde Herzrhythmusstörung.

2 Ätiologie

Wie der Name schon sagt, liegt der Ursprung der Herzrhythmusstörung über den Kammern, zum Beispiel im Sinusknoten, AV-Knoten, in den Vorhöfen oder oberhalb der Bifurkation des His-Bündels. Die genauen Ursachen für die Entstehung dieser Störung sind bislang nicht vollständig geklärt. Zur Diskussion stehen eine zugrundeliegende Hypertonie, Hyperthyreose oder ein möglicher Medikamenteneinfluss.

3 Einteilung

Entsprechend der Lokalisation des arrhythmogenen Substrates werden unterschiedliche Formen der supraventrikuläre Tachykardie unterschieden:

4 Symptomatik

Oft bemerken die Patienten nichts von der vorliegenden Erkrankung. Bei vielen ist jedoch ein schneller und heftiger Puls festzustellen, der sogar äußerlich sichtbar wird. Dieser überschreitet in der Regel eine Herzfrequenz von 100/min. Die hämodynamischen Folgen einer Tachykardie sind sehr unterschiedlich, es kann es zu Schwindel, Synkopen, Dyspnoe, Angina pectoris und im schlimmsten Fall auch zu einem kardiogenem Schock kommen.

5 Therapie

Oft sind supraventrikuläre Tachykardien selbstlimitierend. Durch Trinken von kaltem Wasser oder Luftanhalten (Valsalva-Manöver) können jedoch vagale Reize provoziert werden, so dass die Tachykardie wie durch einen Schalter wieder zum Erliegen kommt. Eine über mehrere Tage vorliegende Rhythmusstörung kann zu irreversiblen Tachykardiomyopathien führen, weshalb bei dieser Erkrankung in jedem Fall eine Einweisung zur Kontrolle und Überwachung im Krankenhaus erfolgen sollte. Medikamentös werden supraventrikuläre Reentry-Tachykardien mit Adenosin (i.v.) behandelt.

Diese Seite wurde zuletzt am 6. März 2022 um 16:41 Uhr bearbeitet.

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