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Myelomniere

Synonym: Cast-Nephropathie

1 Definition

Unter einer Myelomniere versteht man eine Form der Nierenschädigung, wie sie als Folge eines Multiplen Myeloms vorkommt. Dabei kommt es zu einer charakteristischen Nierenschädigung, die durch einen toxischen Effekt der vom Multiplen Myelom gebildeten Leichtketten oder Immunglobuline hervorgerufen wird.

2 Pathophysiologie

Das Multiple Myelom produziert monoklonale Immunglobuline oder nur die Leichtketten (freie Leichtketten). Diese werden glomerulär filtriert, gelangen in den distalen Tubulus sowie das Sammelrohr. Die Präzipitation der Proteine führt zur Tubulusschädigung und -atrophie, was zu einer sehr schnellen Funktionsabnahme der Niere führen kann und nicht selten in einem akuten Nierenversagen und Dialysepflicht endet. In knapp der Hälfte der Fälle ist das akute Nierenversagen das erste erkennbare klinische Anzeichen eines Multiplen Myeloms.

3 Diagnose

4 Weitere Manifestationsformen des Multiplen Myeloms in der Niere

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