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Phosphaturie

Englisch: phosphaturia

1 Definition

Als Phosphaturie bezeichnet man die Phosphatausscheidung über den Harn. Ist sie pathologisch gesteigert, spricht man von einer Hyperphosphaturie.

2 Physiologie

Anorganisches Phosphat wird glomerulär frei filtriert und zu 85 bis 95% im proximalen Tubulus reabsorbiert. Die renale Ausscheidung von Phosphat unterliegt einer hormonellen Regulation. Sie wird durch die Hormone Calcitonin und Parathormon gesteigert. Vitamin D und Wachstumshormon hingegen fördern die Reabsorption von Phosphat im proximalen Tubulus, was eine verminderte Phosphatausscheidung zur Folge hat.

3 Labormedizin

Anorganisches Phosphat im Urin wird im 24-Stunden-Sammelurin bestimmt. Der physiologische Referenzbereich liegt bei 13 bis 44 mmol/l.

4 Literatur

  • Laborlexikon.de; abgerufen am 29.04.2021

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Fachgebiete: Physiologie

Diese Seite wurde zuletzt am 29. April 2021 um 07:56 Uhr bearbeitet.

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