Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Wir sind auf der Suche nach Schnee in Richtung Nordpol gefahren. Deswegen steht das Flexikon vom 14.12. bis 10.01.2019 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 10. Januar könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

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Euer Flexikon-Team

Leukämie

von griechisch: leukos - weiß; haima - Blut
Synonyme: Blutkrebs, Leukose, Weißblütigkeit
Englisch: leukemia (AE), leukaemia (BE)

1 Definition

Als Leukämie bezeichnet man neoplastische Erkrankungen des Blutes oder blutbildenden Systems, die durch eine Proliferation myeloischer oder lymphatischer Blutzellen und eine Besiedlung des Knochenmarkes, aber auch des peripheren Blutes, der lymphatischen Organe oder anderer Organsysteme charakterisiert ist. Das zugehörige Adjektiv lautet leukämisch.

2 Klassifikation

Die Klassifikation der Leukämien erfolgt aufgrund der pathologisch vermehrten Zellen oder Zellklone:

Die einzelnen Formen der Leukämien werden jeweils eigenständig nach ihrer zellulären Zusammensetzung, nach ihrer Prognose und dem klinischen Verlauf klassifiziert. Man unterscheidet zwischen leukämischen und sub- beziehungsweise aleukämischen Verläufen mit weniger oder keinen Leukozyten im peripheren Blut.

2.1 ICD-10

3 Pathophysiologie

Aufgrund der Heterogenität des Krankheitsbildes lassen sich für die Entstehung von Leukämien verschiedenste Ursachen aufführen. Unter anderem spielen Mutagene, die in der Fachliteratur beschrieben wurden eine entscheidende Rolle bei der Entstehung der Leukämien. Dazu gehören ionisierende Strahlungsformen und chemische Noxen. Auch verschiedene Viren (Onkoviren) sind in der Lage, Leukämien auszulösen.

Schließlich sind genetische Mutationen entdeckt worden, die mit Leukämien assoziiert sind. Ein Beispiel dafür sind Mutationen der Gene IDH1 und IDH2, die in einer Studie bei bis zu 20% der Erkrankten nachweisbar waren. Auch chromosomale Strukturdefekte wie Translokationen sind beschrieben, wobei die Philadelphia-Translokation bei chronisch myeloischer Leukämie (CML) die wohl bekannteste darstellt und ein wichtiger prognostischer Faktor ist.

4 Symptome

Je nach Art der Leukämie können die Symptome sehr unterschiedlich ausfallen oder ausgeprägt sein. Neben allgemeinen Tumorsymptomen (B-Symptomatik) finden sich vor allem Beschwerden, die durch den Ausfall der betroffenen oder in Mitleidenschaft gezogener Blutzellen bedingt sind.

siehe auch: Leukostasesyndrom

5 Therapie

Die Therapiestrategien variieren je nach Form und Verlauf der Leukämie. Zum Einsatz kommen:

6 Siehe auch

7 Weblink

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Fachgebiete: Hämatologie, Onkologie

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