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Periphere arterielle Verschlusskrankheit

(Weitergeleitet von PAVK)

Synonyme: pAVK, Schaufensterkrankheit
Englisch: peripheral arterial disease, PAD, peripheral arterial occlusive disease

1 Definition

Mit dem Begriff periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) bezeichnet man ein Krankheitsbild, das durch eine fortschreitende Stenosierung bzw. den Verschluss (Okkludierung) der arteriellen Arm- oder (häufiger) Beingefäße entsteht.

siehe auch: Schaufensterkrankheit

2 Pathogenese

Die pAVK entsteht zu über 90% auf dem Boden einer Arteriosklerose.

3 Epidemiologie

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit ist eine relativ häufige Erkrankung. Die Prävalenz wird in Deutschland mit bis zu 10% der Bevölkerung über 50 Jahren angegeben - allerdings wird die Erkrankung nur in einem Drittel der Fälle symptomatisch. Männer sind rund viermal häufiger betroffen als Frauen.

4 Einteilung

4.1 ...nach Symptomatik

Die pAVK der Beingefäße wird anhand der Symptomatik nach Fontaine eingeteilt in:

Stadium   Symptomatik
Stadium I   symptomfrei, meist klinischer Zufallsbefund (z.B. fehlende periphere Pulse)
Stadium II   Claudicatio intermittens
  IIa beschwerdefreie Gehstrecke > 200m
  IIb beschwerdefreie Gehstrecke < 200m
Stadium III    Ruheschmerz
Stadium IV    Trophische Störungen (Nekrosen, Ulzera, Gangrän)

4.2 ...nach Lokalisation

  • Ein-Etagen-Erkrankung
  • Mehr-Etagen-Erkrankung

4.3 ...nach Verlauf

5 Diagnostik

6 Therapie

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