Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 16. bis 23. Juli 2018 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 24. Juli könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Allen-Test

1 Definition

Der Allen-Test ist ein klinischer Funktionstest, mit dem die Durchblutung der Hand über die Arteria radialis und die Arteria ulnaris überprüft werden kann.

2 Anwendung

Der Allen-Test wird durchgeführt

Da eine mögliche Komplikation der Arterienpunktion eine Thrombosierung des Gefäßes ist, darf die Radialispunktion nur durchgeführt werden, wenn die Blutversorgung der Hand über die Arteria ulnaris gewährleistet ist.

3 Durchführung

  1. Der Patient wird aufgefordert, die Hand fest zu schließen und geschlossen zu halten
  2. Der Untersucher drückt am Handgelenk des Patienten die Arteria radialis und die Arteria ulnaris mit festem Druck ab und unterbricht damit die Blutzufuhr zur Hand.
  3. Der Patient wird aufgefordert, die Hand zu öffnen. Wenn die Arterien korrekt abgedrückt werden, erscheint die Handfläche weiß.
  4. Der Untersucher beendet durch Loslassen die Unterbrechung der Blutzufuhr in einer der beiden Arterien und prüft, ob die Hand wieder normal durchblutet wird. Normalerweise sollte die Farbe schlagartig zurückkehren.
  5. Der Test wird mit der anderen Arterie wiederholt.

4 Bewertung

Die arterielle Versorgung der Hand ist durch die Kollateralversorgung so angelegt, dass normalerweise eine der beiden Arterien ausreicht, um die Durchblutung sicherzustellen.

  • Allen-Test "negativ": Nach dem Loslassen einer Arterie wird die Hand innerhalb von 5-7 Sekunden wieder normal durchblutet, was sich durch eine rosige Hautfarbe ankündigt.
  • Allen-Test "positiv": Eine Verlängerung dieser Zeit oder das Ausbleiben der normalen Durchblutung weist auf Gefäßanomalien oder arteriosklerotische Gefäßveränderungen hin.
CAVE: Die Kriterien "positiv" und "negativ" werden von einigen Autoren auch gegensinnig verwendet. Um folgenschweren Missverständnissen vorzubeugen, empfiehlt es sich, anstelle von "positiv" oder "negativ" lieber von "pathologisch" oder "unauffällig" zu sprechen. Letztere Begriffe sind eindeutig.

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