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Durchblutung

Englisch: blood circulation

1 Definition

Als Durchblutung bezeichnet man die hämodynamische Aktivität, d.h. den Blutfluss in den versorgenden Blutgefäßen eines Gewebes. Sie wird als die Blutmenge definiert, die pro Zeiteinheit durch eine bestimmte Gewebemasse strömt. Betrachtet man dabei nur auf ein Organ, spricht man von Organdurchblutung.

2 Einteilung

Man unterscheidet:

3 Physiologie

Eine intakte Durchblutung ist die Voraussetzung für den Erhalt der Gewebefunktionen, da sie die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen sicher stellt. Das Ausmaß der notwendigen Durchblutung ist dabei in erster Linie abhängig vom Sauerstoffbedarf des jeweiligen Gewebes bzw. Organs. Stoffwechselaktive Gewebe (z.B. Gehirn, Herz) weisen eine intensivere Durchblutung auf, als stoffwechselarme (z.B. Knorpel, Cornea).

Die Durchblutung ist von verschiedenen Faktoren abhängig, unter anderem von der Vaskularisation eines Gewebes, von der Durchgängigkeit der versorgenden Gefäße, von der Viskosität des Blutes und vom Blutdruck.

Aktivitätsabhängig unterscheidet man die Ruhedurchblutung von der maximal möglichen Durchblutung. Die Differenz beider Werte ergibt die Durchblutungsreserve.

Mit der Beschreibung und Erforschung der für die Durchblutung verantwortlichen Kräfte beschäftigt sich die Hämodynamik.

4 Klinik

Pathologische Abweichungen von der normalen Durchblutung sind die Grundlage vieler wichtiger Krankheitsbilder (z.B. Herzinfarkt). Sie werden unter dem Label Durchblutungsstörungen zusammengefasst.

Fachgebiete: Physiologie, Terminologie

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