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Nachtschweiß

Synonym: nächtliche Hyperhidrose
Englisch: night sweat, sleep hyperhidrosis

1 Definition

Mit dem Begriff Nachtschweiß bezeichnet man ein unphysiologisch starkes Schwitzen (Hyperhidrosis) während der Bettruhe. Nachtschweiß zählt zu den Allgemeinsymptomen.

ICD10-Code: R61.9

2 Symptome

Die Ausprägung von Nachtschweiß kann sehr unterschiedlich sein und von einem diskreten Schweißfilm auf der Haut bis hin zur Durchnässung der Bettwäsche reichen. Intensiver Nachtschweiß führt häufig zu Schlafstörungen, da der Patient durch das Schwitzen oder das anschliessend einsetzende Kältegefühl in der Nacht aufwacht.

3 Ursachen

Nachtschweiß hat sehr vielfältige Ursachen, die trivial oder schwerwiegend sein können. Unter anderem kommen als Auslöser in Frage:

Nachtschweiß, der sich keiner Ursache zuordnen lässt, wird als idiopathischer Nachtschweiß bezeichnet. Die Kombination aus Nachtschweiß, Fieber und Gewichtsverlust bezeichnet man als B-Symptomatik.

4 Diagnostik

Ohne weitere Symptome ist die Diagnostik des Nachtschweißes eine Herausforderung. Zunächst sollte eine orientierende internistische Abklärung mit ausführlicher Anamnese und gründlicher körperlicher Untersuchung (Auskultation Herz/Lunge, Lymphknoten etc.) erfolgen.

In Abhängigkeit von der Verdachtsdiagnose können dann weitere Verfahren (Blidgebung, Labor) zur Anwendung kommen.

4.1 Körperliche Untersuchung

4.2 Labor

5 Bildgebung

6 Therapie

Die Therapie richtet sich nach der auslösenden Ursache.

Bei idiopathischem Nachtschweiß sollte man zunächst versuchen, durch Änderung der Lebensgewohnheiten eine Besserung zu erzielen. Dazu zählen zum Beispiel das Vermeiden von scharf gewürzten Speisen, Alkohol oder Kaffee vor dem Schlafengehen.

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