Vom 23. bis 31. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Summer Break

Liebe Autoren,

es ist wahr: Wir sind an den Strand gefahren und machen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 23. bis 31. Juli 2016 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 01. August kann wieder mit voller Kraft geschrieben werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn Ihr wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Verdachtsdiagnose

Englisch: tentative diagnosis

1 Definition

Eine Verdachtsdiagnose ist eine Form der Diagnose, die nicht auf abgesicherten Fakten beruht, sondern intuitiv aus unvollständigen oder nicht verifizierten Informationen abgeleitet wird, die der Behandler z.B. im Rahmen der Anamnese sammelt.

2 Hintergrund

Die Verdachtsdiagnose ist eine ärztliche Arbeitshypothese, die dazu dient, die weitere Richtung der Diagnostik festzulegen. Sie ist die zum Zeitpunkt ihrer Entstehung wahrscheinlichste Diagnose. Wenn die zeitlichen oder apparativen Voraussetzungen für eine genaue diagnostische Abklärung fehlen (z.B. im Rahmen der Notfallmedizin), kann die Verdachtsdiagnose als so genannte Arbeitsdiagnose auch zur Grundlage der weiteren ärztlichen Intervention werden.

Verdachtsdiagnosen sind ein alltägliches ärztliches Handlungsinstrument, da bei vielen Bagatellerkrankungen die Diagnose oft allein aus dem klinischen Bild, ohne Zuhilfenahme objektiver Laborparameter gestellt wird.

Tags:

Fachgebiete: Allgemeinmedizin

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