Englisch: night sweat, sleep hyperhidrosis


Mit dem Begriff Nachtschweiß bezeichnet man ein unphysiologisch starkes Schwitzen (Hyperhidrosis) während der Bettruhe. Nachtschweiß zählt zu den Allgemeinsymptomen.
ICD10-Code: R61.9
Die Ausprägung von Nachtschweiß kann sehr unterschiedlich sein und von einem diskreten Schweißfilm auf der Haut bis hin zur Durchnässung der Bettwäsche reichen. Intensiver Nachtschweiß führt häufig zu Schlafstörungen, da der Patient durch das Schwitzen oder das anschliessend einsetzende Kältegefühl in der Nacht aufwacht.
Nachtschweiß hat sehr vielfältige Ursachen, die trivial oder schwerwiegend sein können. Unter anderem kommen als Auslöser in Frage:
Nachtschweiß, der sich keiner Ursache zuordnen lässt, wird als idiopathischer Nachtschweiß bezeichnet. Die Kombination aus Nachtschweiß, Fieber und Gewichtsverlust bezeichnet man als B-Symptomatik.
Die Therapie richtet sich nach der auslösenden Ursache, die ohne weitere Symptome manchmal schwer auffindbar sein kann.
Bei idiopathischem Nachtschweiß sollte man zunächst versuchen, durch Änderung der Lebensgewohnheiten eine Besserung zu erzielen. Dazu zählen zum Beispiel das Vermeiden von scharf gewürzten Speisen, Alkohol oder Kaffee vor dem Schlafengehen.




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