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Akroosteolyse

von altgriechisch: ἄκρος ("akros") - äußerst; ὀστέον ("ostéon") - Knochen; λύσις ("lýsis") - Auflösung
Englisch: acroosteolysis, acro-osteolysis

1 Definition

Als Akroosteolyse wird eine Osteolyse im Bereich der Endglieder der Finger und Zehen bezeichnet. Sie tritt insbesondere bei einer Sklerodermie und einem Hyperparathyreoidismus auf.

2 Ätiologie

Die genaue Pathogenese der Akroosteolyse ist derzeit (2021) unklar. Vermutet werden:

Folgende Erkrankungen bzw. Zustände sind mit einer Akroosteolyse assoziiert:

3 Einteilung

Je nach Lokalisation unterscheidet man:

  • Osteolyse am terminalen Ende der Phalanx ("terminal tuft resorption"): meist bei Sklerodermie
  • Osteolyse des Schafts der distalen Phalanx ("transverse" bzw. "band acro-osteolysis"): PVC-Exposition, Lepra, Hajdu-Cheney-Syndrom, seltener bei Sklerodermie

4 Literatur

  • Botou A et al. Acro-osteolysis, Clin Rheumatol 36, 9-14 (2017), abgerufen am 17.03.2021

Diese Seite wurde zuletzt am 17. März 2021 um 16:49 Uhr bearbeitet.

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