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Synkope

von griechisch: syn- - zusammen; koptein - schlagen
Synonyme: Ohnmacht, Blackout, Kollaps, Kreislaufkollaps
Englisch: syncope, fainting

Inhaltsverzeichnis

1 Definition [bearbeiten]

Die Synkope, auch Kreislaufkollaps genannt, ist ein kurzer, spontan reversibler Bewusstseinsverlust infolge einer gestörten Durchblutung des Gehirns. Sie geht mit einem Verlust der Haltungskontrolle einher.

ICD10-Code: R55

2 Einteilung [bearbeiten]

Synkopen werden in der Literatur nach unterschiedlichen Kriterien eingeteilt. Die hier gewählte Einteilung stellt nur eine Möglichkeit dar.

2.1 ...nach Ursache [bearbeiten]

3 Differentialdiagnose [bearbeiten]

Von den durchblutungsbedingten Synkopen abgegrenzt wird der Bewusstseinsverlust aufgrund anderer Ursachen, z.B.

Klinisch sind diese Differentialdiagnosen von den "echten" Synkopen nur schwer zu unterscheiden. Dazu bedarf es in der Regel weiterführender Diagnostik.

4 Symptome [bearbeiten]

Der genaue Ablauf einer Synkope kann individuell sehr unterschiedlich sein. In vielen Fällen kündigt sich die Synkope durch ensprechende Warnzeichen (Prodromi) vorher an. Zu den häufigsten Syptomen zählen:

In manchen Fälle ist die Bewusstlosigkeit von Myoklonien begleitet.

4.1 Prodromi [bearbeiten]

Im Anschluss an eine Synkope kann es zu Verwirrtheit, Palpitationen und manchmal auch Inkontinenz kommen. Fällt der Patient infolge der Synkope zu Boden, treten häufig Sturzverletzungen auf.

5 Anamnese [bearbeiten]

Die Anamnese spielt bei der Diagnostik von Synkopen eine entscheidende Rolle. Dabei sollten vor allem folgende Punkte abgeklärt werden:

  • Umstände der Synkope
  • Gesundheitlicher Hintergrund
    • Vorliegen einer Herzerkrankung?
    • Stoffwechselstörungen?
    • Neurologische Vorerkrankung?
    • Medikamente?

Die Anamneseerhebung kann durch Score-Systeme wie den Calgary-Syncope-Score ergänzt werden. Bei mangelhaften eigenen Angaben des Patienten spielt auch die Fremdanamnese eine wichtige Rolle.

6 Diagnostik [bearbeiten]

Wegen des sporadischen und vorübergehenden Auftretens von Synkopen ist die Diagnostik häufig erschwert. Zu den Untersuchungsverfahren, die unter anderem eingesetzt werden, zählen:

7 Therapie [bearbeiten]

Die Therapie richtet sich nach der auslösenden Ursache.

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Kurt Wanka schreibt seit dem 17.08.2012 im Flexikon, hat bereits 125 neue Artikel publiziert und 323 Artikeldetails verbessert.

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