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Zuclopenthixol

Handelsnamen: Ciatyl® u.a.
Englisch: Zuclopenthixol

1 Definition

Zuclopenthixol ist ein Neuroleptikum und gehört zur Gruppe der Thioxanthene, das als Dopamin- und Serotonin-Rezeptor-Antagonist in der Therapie von Psychosen eingesetzt wird.

2 Indikationen

Geeignete Indikationen für eine Behandlung mit dem Wirkstoff stellen die chronische Schizophrenie, Manie, psychomotorische Erregungszustände sowie Aggressionen im Rahmen einer geistigen Behinderung oder Demenz dar.

3 Allgemeines

Zuclopenthixol wird oral als Tablette eingenommen oder intramuskulär als Lösung injiziiert. Es weist hierbei eine Bioverfügbarkeit von 49% auf. Im Blut liegt der Wirkstoff zu 98% an Plasmaproteine gebunden vor. Die Metabolisierung erfolgt hepatisch über das CYP2D6-System. Die Plasmahalbwertszeit beträgt bei oraler Applikation durchschnittlich 20 Stunden, während bei intramuskulärer Anwendung eine Halbwertszeit von im Durchschnitt 19 Tagen nachzuweisen ist. Anschließend wird der Arzneistoff über den Stuhl ausgeschieden.

4 Wirkmechanismus

Als Antagonist blockiert Zuclopenthixol Dopamin- und Serotoninrezeptoren, so dass hier die entsprechenden Neurotransmitter nicht mehr binden können und eine antipsychotische Wirkung einsetzt.

5 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

6 Kontraindikationen

Fachgebiete: Arzneimittel

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