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Knochenmarkpunktion

(Weitergeleitet von Knochenmarksbiopsie)

Synonyme: Knochenmarkbiopsie, Knochenmarkspunktion

1 Definition

Unter der Knochenmarkpunktion versteht man den Einstich in das Knochenmark beispielsweise von Sternum oder Beckenkamm unter Lokalanästhesie mittels einer Spezialkanüle zur Gewinnung von Biopsiematerial für die Zytodiagnostik oder zur Transfusion von Blutprodukten oder Medikamenten in Notfallsituationen.

2 Indikationen

Die Knochenmarkpunktion dient der Diagnostik hämatologischer Erkrankungen (z.B. Leukämie, Plasmozytom, malignes Lymphom).

3 Pathohistologie

Um zytologische Präparate zu gewinnen, wird der Stanzzylinder vorsichtig auf einem Objektträger abgerollt, bevor er fixiert wird. Die so gewonnen Präparate sind meisten qualitativ schlechter als normale Knochenmarkspräparate.

Diese Seite wurde zuletzt am 28. April 2017 um 13:30 Uhr bearbeitet.

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