Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Knochenmarkpunktion

Synonyme: Knochenmarkbiopsie, Knochenmarkspunktion

1 Definition

Unter der Knochenmarkpunktion versteht man den Einstich in das Knochenmark beispielsweise von Sternum oder Beckenkamm unter Lokalanästhesie mittels einer Spezialkanüle zur Gewinnung von Biopsiematerial für die Zytodiagnostik oder zur Transfusion von Blutprodukten oder Medikamenten in Notfallsituationen.

2 Indikationen

Die Knochenmarkpunktion dient der Diagnostik hämatologischer Erkrankungen (z.B. Leukämie, Plasmozytom, malignes Lymphom).

3 Pathohistologie

Um zytologische Präparate zu gewinnen, wird der Stanzzylinder vorsichtig auf einem Objektträger abgerollt, bevor er fixiert wird. Die so gewonnen Präparate sind meisten qualitativ schlechter als normale Knochenmarkspräparate.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

25 Wertungen (2.6 ø)

41.420 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2019 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: