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Basiläre Impression

(Weitergeleitet von Basiläre Invagination)

Synonyme: Basiläre Invagination, Konvexobasie
Englisch: basal impression, basal invagination

1 Definition

Als basiläre Impression bezeichnet man eine pathologische Veränderung des kraniozervikalen Übergangs mit Impression des 2. Halswirbels (hauptsächlich Dens axis) in das Foramen magnum und somit dessen Verengung.

2 Ätiologie

Eine basiläre Impression kann angeboren oder erworben sein.

2.1 Angeboren

2.2 Erworben

3 Symtomatik

Eine basiläre Impression kann lange Zeit asymptomatisch verlaufen. Frühsymptome sind oft unspezifische Kopf-und Nackenschmerzen.

In fortgeschrittenen Stadien kann es durch Kompression der austretenden Hirnnerven, des Hirnstamms und der Blutversorgung zu einer Vielzahl an Symptomen kommen, u.a.:

4 Diagnostik

Neben der klinischen Untersuchung (u.U. positives Lhermitte-Zeichen) und Anamnese steht vor allem die radiologische Bildgebung (Röntgen, CT, MRT) im Vordergrund.

In der seitlichen Röntgenaufnahme des kraniozervikalen Übergangs kann man eine basiläre Impression mittels der McGregor-, Chamberlain- oder McRae-Linie objektivieren.

5 Therapie

Die Therapie gestaltet sich je nach Grunderkrankung und Ausprägung der Symptomatik unterschiedlich. Bei einer Progredienz der Symptome mit Einklemmungserscheinungen ist jedoch eine dringende neurochirurgische Operation indiziert. Hierbei kann z.B. eine Stabilisierung der Gelenke oder eine Erweiterung des Foramen magnums durch Resektion der Squamae occipitalis erfolgen.

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