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Lebertransplantation

Synonyme: LTX, Leberverpflanzung

1 Definition

Unter einer Lebertransplantation versteht man die Verpflanzung (Transplantation) der Leber von einem Organspender auf einen Organempfänger.

2 Klinischer Hintergrund

Eine terminale Leberinsuffizienz ist mit dem Leben unvereinbar. Ein Leberersatzverfahren, das mit der Dialyse für niereninsuffiziente Patienten vergleichbar ist, existiert im klinischen Alltag noch nicht.

3 Indikationen

3.1 Leberparenchymerkrankungen

3.2 Cholestatische Lebererkrankungen

3.3 Primäre Stoffwechselerkrankungen

3.4 Sekundäre Stoffwechselerkrankungen

3.5 Vaskuläre Erkrankungen

3.6 Maligne Erkrankungen

3.7 Andere Ursachen

4 Kontraindikationen

Gründe, die gegen eine Lebertransplantation sprechen, sind vor allem lebenslimitierende Begleiterkrankungen, die eine Heilung des Patienten durch die Transplantation ausschließen, wie zum Beispiel:

5 Voraussetzungen

6 Statistik

Die Anzahl der jährlich durchgeführten Lebertransplantationen beträgt etwa:

  • Europa: 12,5 bis 15 Transplantationen pro eine Million Einwohner
  • Deutschland: 1.000 Transplantationen im gesamten Bundesgebiet

Die Überlebensrate hängt unter anderem vom Allgemeinzustand des Empfängers, von der Histokompatibilität des Spenderorgans und der adäquaten Nachsorge ab. Sie beträgt:

Bei Kindern ist die Überlebensrate höher als bei Erwachsenen, bei Malignompatienten und Patienten mit Virushepatitis ist sie aufgrund von Rezidiven geringer.

7 Arten der Transplantation

8 Komplikationen

8.1 Primäres Transplantatversagen

8.2 Transplantatabstoßung

8.2.1 Akute Transplantatabstoßung

8.2.2 Chronische Transplantatabstoßung

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