von englisch: edema-proteinuria-hypertension gestosis
Synonym: EPH-Gestose


Das EPH-Syndrom ist eine in Spätschwangerschaft und postpartal auftretende Gestose, die aufgrund ihrer Leitsymptome - Ödeme, Proteinurie, Hypertonie - charakterisiert wird.
Je nach Stärke der Symptome unterscheidet man innerhalb des Komplexes "EPH-Syndrom" verschiedene Entitäten:
Die Ätiologie des EPH-Syndroms ist unbekannt, die Literatur bringt es mit einer ursächlich ebenfalls nicht verstandenen Stoffwechselentgleisung (Schwangerschaftstoxikose) in Verbindung.
Das EPH-Syndrom tritt bei etwa 5 bis 10 % aller Schwangeren ab der 20. Schwangerschaftswoche bis zur ersten Woche post partum auf.
Neben den charakteristischen Leitsymptomen können eine Reihe weiterer Symptome auf das Vorliegen eines EPH-Syndroms hindeuten, beispielsweise Oberbauchbeschwerden, Sehstörungen, Kopfschmerzen und Bewusstseinsstörungen.
Diese zusätzlichen Zeichen indizieren üblicherweise das Vorliegen einer schweren EPH-Gestose in Form von Präeklampsie oder Eklampsie.
Eine ursächliche Therapie ist nicht möglich. Neben Ruhe und psychologischer Betreuung bleibt nur die Möglichkeit, die Symptome zu behandeln. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist essentiell !
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