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EPH-Syndrom

(Weitergeleitet von EPH-Gestose)

aus dem Englischen: edema-proteinuria-hypertension gestosis
Synonym: EPH-Gestose

1 Definition

Das EPH-Syndrom ist eine in Spätschwangerschaft und postpartal auftretende Gestose, die aufgrund ihrer Leitsymptome - Ödeme, Proteinurie, Hypertonie - charakterisiert wird.
Je nach Stärke der Symptome unterscheidet man innerhalb des Komplexes "EPH-Syndrom" verschiedene Entitäten:

Die Ätiologie des EPH-Syndroms ist unbekannt, die Literatur bringt es mit einer ursächlich ebenfalls nicht verstandenen Stoffwechselentgleisung (Schwangerschaftstoxikose) in Verbindung.

2 Epidemiologie

Das EPH-Syndrom tritt bei etwa 5 bis 10 % aller Schwangeren ab der 20. Schwangerschaftswoche bis zur ersten Woche post partum auf.

3 Symptome

Neben den charakteristischen Leitsymptomen können eine Reihe weiterer Symptome auf das Vorliegen eines EPH-Syndroms hindeuten, beispielsweise Oberbauchbeschwerden, Sehstörungen, Kopfschmerzen und Bewusstseinsstörungen. Diese zusätzlichen Zeichen indizieren üblicherweise das Vorliegen einer schweren EPH-Gestose in Form einer Präeklampsie oder Eklampsie.

4 Therapie

Eine kausale Therapie ist nicht möglich. Wichtig ist daher die medikamentöse Therapie der Symptome, sowie ausreichende Ruhe und eine psychologische Betreuung der Schwangeren. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist ebenso essentiell!

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