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Idiopathische interstitielle Pneumonie

1 Definition

Idiopathische interstitielle Pneumonien, kurz IIP, sind eine Gruppe von Lungenerkrankungen unbekannter Ätiologie, die durch eine Entzündung und Fibrosierung des Lungenparenchyms gekennzeichnet sind.

2 Übersicht

Die aktuelle (2015) Klassifikation der idiopathischen interstitiellen Pneumonien basiert auf den Empfehlungen der American Thoracic Society (ATS) und der European Respiratory Society (ERS) aus dem Jahr 2002. Nach dieser Klassifikation werden sieben Formen der IIP unterschieden, die jeweils durch unterschiedliche klinische, radiologische und histopathologische Kriterien voneinander abgegrenzt sind. Alle in diesem System nicht einzuordnenden Formen einer IIP werden in einer achten Gruppe untergebracht.

Krankheitsbild Morphologie
(HRCT oder Histologie)
Idiopathische pulmonale Fibrose (IPF) Gewöhnliche interstitielle Pneumonie (UIP)
Idiopathische nicht-spezifische interstitielle Pneumonie (NSIP) Nicht-spezifische interstitielle Pneumonie (NSIP)
Respiratorische Bronchiolitis mit interstitieller Lungenerkrankung (RB-ILD) Respiratorische Bronchiolitis (RB)
Desquamative interstitielle Pneumonie (DIP) Desquamative interstitielle Pneumonie (DIP)
Lymphoide interstitielle Pneumonie (LIP) Lymphoide interstitielle Pneumonie (LIP)
Kryptogene organisierende Pneumonie (COP) Organisierende Pneumonie (OP)
Akute interstitielle Pneumonie (AIP) Diffuser Alveolarschaden (DAD)
Nicht klassifizierbare IIP

Fachgebiete: Pneumologie

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