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Trommelschlegelfinger

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Synonyme: Digitus hippocraticus, Kolbenfinger, Clubbing
Englisch: drumstick finger, clubbed finger clubbing, digital clubbing

1 Definition

Als Trommelschlegelfinger, kurz TSF, bezeichnet man auffällige rundliche Auftreibungen der Fingerendglieder (Endphalangen) mit Weichteilverdickung.

ICD-Code: R68.3

2 Vorkommen

Die Ausbildung von Trommelschlegelfingern erfolgt meistens sekundär auf der Grundlage von Erkrankungen mit chronischer Hypoxämie, sie treten aber auch bei anderen Erkrankungen auf. Beobachtet werden sie unter anderem bei:

Trommelschlegelfinger sind häufig mit Uhrglasnägeln vergesellschaftet. Letztere können Trommelschlegelfingern auch voraus gehen.

Trommelschlegelfinger treten auch im Rahmen einer hypertrophen Osteoarthropathie (Marie-Bamberger-Syndrom) auf - gemeinsam mit Arthralgien, periostalen Knochenneubildungen langer Röhrenknochen, sowie Symptomen wie Flush und profuses Schwitzen (vor allem der Hände). Die hypertrophe Osteoarthropathie zählt zu den Paraneoplasien und ist eine wichtige Differentialdiagnose.

3 Therapie

Die Therapie besteht in der Behandlung der Grunderkrankung. Bei erfolgreicher Beseitigung der Ursache können sich Trommelschlegelfinger ganz oder teilweise zurückbilden.

4 Quellen

  • Greten et al.: Innere Medizin. 13. Auflage, 2007. Thieme Verlag

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