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Das Medizinlexikon zum Mitmachen.

Aktinische Keratose

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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von griechisch: κέρας (kéras) - Horn

Inhaltsverzeichnis

1. Definition [bearbeiten]

Die aktinische Keratose ist eine epitheliale Präkanzerose der Haut, die sich zu einem Plattenepithelkarzinom (Spinaliom) entwickeln kann.

2. Ätiologie [bearbeiten]

Eine aktinische Keratose ensteht durch eine kumulative Schädigung der Haut durch UV-Strahlen. Die UV-Strahlen verändern das Genom der basalen Hautzellen (Keratinozyten, Melanozyten und Fibroblasten).

3. Histologie [bearbeiten]

Bei der aktinischen Keratose werden die normalen Epithelzellen der Haut durch atypische Keratinozyten ersetzt. Im Bindegewebe findet sich eine Elastose.

4. Einteilung [bearbeiten]

Man unterscheidet folgende Formen der aktinischen Keratose:

  • Erythematös-atrophischer Typ
  • Pigmentierter Typ
  • Bowenoider Typ
  • Lichenoider Typ

5. Therapie [bearbeiten]

Die Therapie besteht in der Entfernung der Hautveränderung in Lokalanästhesie. Dabei kommen verschiedene Methoden in Betracht, u.a.:

Zur Vorbeugung weiterer Hautveränderungen ist die konsequente Prophylaxe mit Sunblockern und das Meiden intensiver UV-Strahlung notwendig.

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