Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Dendritische Zelle

Englisch: dendritic cell

1 Definition

Eine dendritische Zelle ist eine antigenpräsentierende Zelle, die durch eine hohe Konzentration von MHC-Klasse-II-Molekülen und co-stimulatorischen Molekülen auf der Zelloberfläche besonders zur T-Zell-Aktivierung befähigt ist.

2 Einteilung

Anhand ihres Aussehens und ihrer Oberflächenmerkmale (Cluster of Differentiation) kann man grundsätzlich zwei Formen von dendritischen Zellen unterscheiden

Myeloide dendritische Zellen ähneln den Monozyten und weisen das Oberflächenmerkmal CD11c auf. Plasmazytoide dendritische Zellen sehen wie Plasmazellen aus und besitzen kein CD11c-Merkmal.

Neben dieser Einteilung unterscheidet man anhand anderer Kriterien auch noch folgende Zelltypen:

Follikuläre und interdigitierende dendritische Retikulumzellen findet man vor allem in den lymphatischen Geweben, Langerhans-Zellen in der Epidermis.

3 Funktion

Dendritische Zellen kommen in fast allen peripheren Geweben des Körpers vor. Ihr Name stammt von ihren charakteristischen bäumchenartigen Zellfortsätzen, die jedoch nichts mit den Dendriten der Nervenzellen zu tun haben.

Dendritische Zellen erfüllen eine wichtige Funktion im Rahmen des Immunsystems, indem sie laufend ihre Umgebung überwachen. Dazu nehmen sie extrazelluläre Bestandteile durch Phagozytose bzw. Endozytose auf, prozessieren sie und präsentieren sie anschließend als Peptide auf ihrer Zelloberfläche im MHC-Kontext. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um kleine Proteine oder ganze Mikroorganismen handelt.

Nach dem Kontakt mit einem Fremdkörper verlassen die dendritischen Zellen das von ihnen überwachte Gewebe und migrieren in den nächsten Lymphknoten. Dort treten sie mit T-Zellen in Kontakt und induzieren eine spezifische Immunantwort gegenüber dem von ihnen präsentierten Antigen.

Fachgebiete: Histologie

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