Pinealom: Unterschied zwischen den Versionen

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''Synonym: Pinealistumor'' <br>
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'''''Englisch''': pinealoma, pineal tumor, pineal mass, pineal region mass''
'''''Englisch''': <name lang="en">pinealoma</name>, pineal tumor, pineal mass, pineal region mass''


==Definition==
==Definition==

Aktuelle Version vom 21. März 2024, 09:56 Uhr

Synonym: Pinealistumor
Englisch: pinealoma, pineal tumor, pineal mass, pineal region mass

Definition

Pinealom ist ein Überbegriff für Raumforderungen im Bereich der Zirbeldrüse (Glandula pinealis, Epiphysis cerebri).

Einteilung

Symptome

Kleine Pinealome verursachen i.d.R. keine Symptome und stellen einen Zufallsbefund dar. Größere Läsionen können das vertikale Blickzentrum im Tectum des Mittelhirns komprimieren, was sich meist als Störung beim Blick nach oben äußert (Parinaud-Syndrom, vertikale Blicklähmung).

Die Zirbeldrüse ist für die Produktion von Melatonin aus dem Botenstoff Serotonin zuständig. Pinealome können zu einer inadäquaten Melatoninproduktion und folglich zu Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus führen.

Weitere mögliche Folgen sind:

Diagnostik

Die Diagnose wird mittels MRT des Gehirns gestellt.

Therapie

Pinealiszysten bedürfen meist keiner Therapie. Keimzelltumoren und pineale Parenchymtumoren bedürfen meist eines neurochirurgischen Eingriffs, einer Radiotherapie oder einer Chemotherapie.