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Spinozerebelläres System

1 Definition

Das spinozerebelläre System leitet Primärafferenzen aus Propriozeptoren (z.B. in Muskeln, Faszien, Gelenkkapseln) und Exterozeptoren der Haut in das Spinocerebellum.

2 Aufbau

Das spinozerebelläre System liefert dem Kleinhirn u.a. Informationen über die Körperposition zur Regulation der Bewegungskoordination und Haltung. Die Fasern sind ein Teil des glutamatergen Moosfasersystems, das im Kortex des Kleinhirns endet. Zum spinozerebellären System gehören:

Weiterhin werden einige Primärafferenzen auf Strangzellen vermittelt, deren Fasern nach kontralateral kreuzen und den Tractus spinoolivaris bilden. Dieser verläuft im Seitenstrang vor dem Tractus spinocerebellaris anterior und endet in den Nuclei olivares accessorii medialis und posterior. Von dort ausgehende Fasern schließen sich dem nach kontralateral kreuzenden Tractus olivocerebellaris an. Über den unteren Kleinhirnstiel enden diese Fasern somatotop gegliedert in Kleinhirnkortex und -kernen (glutamaterges Kletterfasersystem).

Fasern des Tractus spinothalamicus haben über den Nucleus reticularis lateralis und Pedunculus cerebellaris inferior ebenfalls Verbindung zum Kleinhirn.

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Fachgebiete: Zentralnervensystem

Diese Seite wurde zuletzt am 28. Mai 2020 um 20:06 Uhr bearbeitet.

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