Vom 13. bis 26. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Meloxicam

Handelsnamen: Mobec®, Mobicox®, Movalis®, u. a.
Synonym: Meloxicamum
Englisch: Meloxicame

1 Definition

Meloxicam ist ein NSAR aus der Gruppe der Oxicame mit analgetischer, antipyretischer und antiphlogistischer Wirkung. Haupteinsatzgebiet ist die pharmakologische Therapie von Arthrose und Arthritis.

2 Chemie

Das nichtsteroidale Antirheumatikum besitzt die Summenformel C14H13N3O4S2 und gehört zur Gruppe der aromatischen Kohlenwasserstoffe. Es liegt bei Zimmertemperatur als Feststoff in Form eines gelblichen Pulvers vor. Der Schmelzpunkt liegt bei etwa 254 °C. In Wasser ist Meloxicam nahezu unlöslich. Ausgangssubstanz der industriellen Darstellung ist Saccharin.

3 Wirkmechanismus

Meloxicam hemmt die Prostaglandinsynthese, in dem es die dafür notwendigen Enzyme - die Cyclooxygenasen - in ihrer Funktion abschwächt. Der Wirkstoff besitzt eine relativ hohe Selektivität für die Cyclooxygenase 2, weswegen das Nebenwirkungsprofil günstiger als bei vergleichbaren Präparaten ausfällt. Als weiteren Effekt vermindert Meloxicam die Anhäufung von Leukozyten im Entzündungsherd.

4 Pharmakokinetik

Die Halbwertszeit beträgt zwischen 13 und 25 Stunden. Meloxicam wird zu über 99 % an Plasmaproteine gebunden und so zu seinem Wirkort transportiert. Der Abbau erfolgt über die Leber, die Ausscheidung über den Kot und teilweise über den Urin.

5 Darreichungsformen

Der Arzneistoff kann sowohl oral in Form von Tabletten als auch subkutan per Injektion appliziert werden. Die orale Einnahme erfolgt, soweit nicht anders verordnet, einmal täglich während einer Mahlzeit.

6 Indikationen

7 Nebenwirkungen

8 Wechselwirkungen

Wechselwirkungen sind bei allen Arzneistoffen möglich, die wie Meloxicam über CYP2C9 metabolisiert werden.

9 Kontraindikationen

Diese Seite wurde zuletzt am 19. September 2014 um 18:11 Uhr bearbeitet.

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