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Immunophilin-Modulator

1 Definition

Immunophilin-Modulatoren sind Immunmodulatoren mit weitem Indikationsspektrum. Sie wirken über Bindung an Immunophiline und verändern so die Funktion von Immunzellen.

2 Wirkmechanismus

Immunophilin-Modulatoren binden an spezifische Romatasen (sog. Immunophiline) und bilden mit ihnen einen intrazellulären Komplex. Zu den intrazellulären Immunophilinen gehören FKBP12 und Cyclophilin. Gebunden an ihren pharmakologischen Modulator hemmen sie die Phosphatase Calcineurin. Diese ist nun nicht mehr in der Lage den Transkriptionsfaktor NFAT (nuclear factor of activated T-cells) zu dephosphorylieren, welcher so seine Wirkung verliert.

Je nach gebundenem Immunophilin-Modulator kann FKBP12 auch die Serin/Threonin-Kinase mTOR inhibieren, die anschließend den Transkriptionsfaktor S6K nicht mehr phosphorylieren kann.

Insgesamt bewirken Immunophilin-Modulatoren eine verminderte Transkription zahlreicher proinflammatorischer Proteine (z.B. IL-2, IL-3 und IFN-γ) sowie eine Hemmung der Proliferation von T-Zellen. Somit wirken sie immunsuppressiv.

3 Wirkstoffe

4 Pharmakokinetik

Bei den meisten der Wirkstoffe liegt eine sehr variable Bioverfügbarkeit und eine geringe therapeutische Breite vor, was eine fortlaufende Kontrolle des Medikamentenspiegels notwendig macht.

5 Indikationen

Der Einsatz von Immunophilin-Modulatoren ist vielseitig und erweitert sich stetig. Anwendungsgebiete umfassen:

6 Nebenwirkungen

Immunophilin-Modulatoren weisen vielseitige Nebenwirkungen auf, die v.a. bei einer Langzeittherapie auftreten. Dazu zählen u.a.:

7 Wechselwirkungen

Die meisten Immunophilin-Modulatoren interagieren mit CYP3A4, weshalb es bei Komedikation mit CYP3A4-Mediatoren zu entsprechenden Wechselwirkungen kommen kann.

Diese Seite wurde zuletzt am 19. Mai 2020 um 16:37 Uhr bearbeitet.

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