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Sinus-cavernosus-Syndrom

Abkürzung: SCS
Englisch: Cavernous Sinus syndrome

1 Definition

Als Sinus-cavernosus-Syndrom bezeichnet man einen Symptomkomplex, der durch den teilweisen oder kompletten Ausfall der durch die Wand des Sinus cavernosus (III, IV, V1, V2) bzw. im Sinus cavernosus (Nervus VI) verlaufenden Hirnnerven gekennzeichnet ist.

2 Ätiologie

Ursache des Sinus-cavernosus-Syndroms ist eine Hirnnervenkompression, der u.a. folgende Ursachen zugrunde liegen können:

3 Klinik

Das klinische Bild des Sinus-cavernosus-Syndroms zeigt eine Kombination aus

einschließlich Sensibilitätsstörungen oberhalb der oberen Gesichtshälfte durch einen Ausfall der Trigeminiusäste V1 (Nervus ophthalmicus) und ggf. V2 (Nervus maxillaris). Hierbei kann die Ausprägung der Symptomatik in Abhängigkeit der Ursache uni- oder bilateral bestehen.

Desweiteren klagen die Patienten zumeist über heftige Kopfschmerzen.

Weitere ursachenabhängige Symptome können sein:

4 Diagnostik

Die neurologische Befundung beruht auf der Funktionsprüfung der betroffenen Hirnnerven und der Sichtbefundung der entsprechenden Ausfälle.

siehe auch: neurologische Untersuchung, Trigeminusdruckpunkte

Patienten mit Sinus-cavernosus-Syndrom zeigen eine Ophthalmoplegie (Ophthalmoplegia totalis), sowie einen Ausfall des Kornealreflexes.

Zur Ursachenabklärung sind zusätzlich erforderlich:

5 Differentialdiagnose

6 Therapie

Die Therapie erfolgt ursachenabhängig durch

  • intravenöse Antibiotikagabe (Sinus-cavernosus-Thrombose)
  • neurochirurgische Intervention

Diese Seite wurde zuletzt am 3. Juli 2018 um 16:54 Uhr bearbeitet.

Danke. Fixed.
#2 am 03.07.2018 von Dr. Frank Antwerpes (Arzt | Ärztin)
Der Nervus abducens läuft nicht durch die Wand, sondern durch den Sinus cavernosus selbst!
#1 am 29.06.2018 von Sophia Schwarz (Student/in der Humanmedizin)

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