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Gemeprost

Handelsnamen: Cergem® u.a.
Englisch: gemeprost

1 Definition

Gemeprost ist ein Prostaglandin-E1-Analogon und kommt in der Gynäkologie zum Einsatz.

2 Indikationen

Gemeprost ist im Rahmen der Zervixdilatation bei nicht-schwangeren sowie schwangeren (bis zur 12. Schwangerschaftswoche) Patientinnen, die sich einer Kürettage unterziehen, indiziert. Der Arzneistoff wird darüber hinaus im Rahmen einer vorzeitigen Schwangerschaftsbeendigung im 2. Trimenon bei gesunden Frauen angewendet und erfordert eine instrumentelle Nachbehandlung].

3 Applikationsformen

Das Arzneimittel wird als Vaginalzäpfchen appliziert.

4 Pharmakokinetik

Esterasen hydrolisieren Gemeprost zu Prostaglandin-Analoga, u.a. zum Dicarboxyl-Derivat des PGE 1, welches auch gleichzeitig der Hauptmetabolit ist. Die Ausscheidung erfolgt in Form von Metaboliten zu 10% über den Urin.

5 Wirkmechanismus

Die Wirkung von Gemeprost basiert darauf, dass das Arzneimittel als ein synthetisches Prostaglandin die Rezeptoren im Uterus beeinflusst und dadurch Uteruskontraktionen hervorruft. Außerdem kommt es zur Erweichung und Erweiterung der Zervix. Darüber hinaus reduziert Gemeprost die Blutversorgung der Plazenta und Gebärmutter, woraus die abtreibende Wirkung resultiert.

6 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

7 Kontraindikationen

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