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Fenofibrat

Synonyme: Fenofibratum u.a.
Handelsnamen: Lipidil® u.a.
Englisch: fenofibrate

1 Definition

Bei Fenofibrat handelt es sich um einen Lipidsenker aus der Gruppe der Fibrate, der zur Behandlung primärer sowie sekundärer Hyperlipoproteinämien verwendet wird.

2 Chemie

Die Summenformel von Fenofibrat lautet C20H21ClO4. Die molare Masse beträgt 360,83 g/mol. Das weiße, kristalline Pulver löst sich leicht in Chloroform und nur schwer in Methanol sowie Ethanol. In Wasser ist es praktisch unlöslich.

3 Indikationen

Fenofibrat kommt bei der Behandlung von Fettstoffwechselstörungen zur Senkung des Cholesterinspiegels im Blut zum Einsatz. Der Wirkstoff ist im Rahmen der unterstützenden Therapie der Hypertriglyceridämie und Hypercholesterinämie indiziert. Darüber hinaus wird Fenofibrat als Alternative eingesetzt, wenn Lipidsenker aus der Gruppe der Statine kontraindiziert sind.

4 Applikationsform

Das Arzneimittel wird in Form von Tabletten und Kapseln appliziert.

5 Pharmakokinetik

Im Blut liegt Fenofibrat zu 99% an Plasmaproteine gebunden vor. Die Plasmahalbwertszeit beträgt durchschnittlich 22 Stunden. Der Arzneistoff wird zu 60% renal und zu 25% über den Stuhl eliminiert.

6 Wirkmechanismus

Die Wirkungen von Fenofibrat basieren darauf, dass es die nukleären Rezeptoren PPAR (peroxisome proliferator-activated receptors) aktiviert, wodurch es zur Regulierung der am Lipidstoffwechsel beteiligten Gene kommt.

7 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

8 Kontraindikationen

Eine gleichzeitige Anwendung von Perhexilin, MAO-Hemmern oder Statinen stellt eine Kontraindikation dar.

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