Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind auf der Suche nach Schnee in Richtung Nordpol gefahren. Deswegen steht das Flexikon vom 14.12. bis 10.01.2019 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 10. Januar könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Zeit mit der Familie! Wir wünschen euch fröhliche Feiertage!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Ergocalciferol

Synonyme: Ergocalciferolum, Vitamin D2 u.a.
Handelsnamen: Vitalipid Infant-/Adult® u.a.
Englisch: ergocalciferol

1 Definition

Als Ergocalciferol bezeichnet man das zur Gruppe der Calciferole gehörige Vitamin D2. Es handelt sich um eine Form des Vitamin D, das im menschlichen Körper aus über die Nahrung aufgenommenen pflanzlichen Sterinderivaten synthetisiert wird.

Ergocalciferol kommt zur Behandlung der Knochenmineralisationsstörungen, zur Förderung der Kalziumaufnahme und Regulierung der Kalziumfreisetzung zum Einsatz.

2 Indikationen

Ergocalciferol ist in einigen Ländern zur Behandlung der Vitamin-D-resistenten Rachitis, sowie der familiären Hypophosphatämie und des Hypoparathyreoidismus zugelassen. Folgende Erkrankungen stellen eine Indikation dar:

Darüber hinaus wird der Arzneistoff zur Vorbeugung von Rachitis bei Säuglingen und Kleinkindern sowie zur Verringerung des Risikos von Vitamin-D-Mangelerkrankungen angewendet.

3 Biochemie

Ergocalciferol entsteht im Körper aus Ergosterol durch UV-Einwirkung in der Haut über die Zwischenstufe des Präcalciferols, wobei der B-Ring des Polyzyklus gespalten wird.

4 Allgemeines

Das Arzneimittel wird als Lösung, Kapsel, Emulsion bzw. Infusion appliziert. Im Blut liegt Ergocalciferol fast zu 100% an Plasmaproteine gebunden vor. Die Plasmahalbwertszeit beträgt durchschnittlich 33 Stunden. Die Metabolisierung erfolgt hepatisch.

5 Wirkmechanismus

Die Wirkung von Ergocalciferol erklärt sich durch die Umwandlung in 1,25-Dihydroxyergocalciferol in Leber und Niere. Es fördert die Kalziumaufnahme im Darm und blockiert die renale Kalziumausscheidung. Des Weiteren steigt die Aktivität der Osteoklasten, wodurch die Kalziumfreisetzung aus den Knochen reguliert wird. Das dadurch insgesamt erhöhte Serumkalzium regt letztendlich Osteoblasten zum Knochenaufbau an.

6 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

7 Kontraindikationen

Tags:

Fachgebiete: Biochemie

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