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Endophthalmitis

Synonym: intraokulare Infektion
Englisch: endophthalmitis

1 Definition

Als Endophthalmitis bezeichnet man die Entzündung des Augeninneren infolge einer Infektion mit Mikroorganismen.

2 Ätiologie

Eine Endophthalmitis kann durch Bakterien, Pilze, Parasiten oder Viren ausgelöst werden. Man unterscheidet grundsätzlich zwei Infektionswege:

3 Symptome

Bei der Endophthalmitis kommt es zu starken, meist dumpfen Schmerzen im Auge und einer massiven Sehverschlechterung mit Photophobie. Zu den weiteren Symptomen zählen:

Im Gegensatz zur Panophthalmitis sind bei der Endophtalmitis nur die Innenräume des Auges, nicht aber die Augenhülle betroffen.

4 Diagnostik

Eine gute Beurteilung ist mittels Sonographie möglich.

5 Therapie

Die Endophthalmitis hat eine ungünstige Prognose und kann zum Verlust des betroffenen Auges führen. Es muss sofort ein Breitbandantibiotikum in hoher Dosierung verabreicht werden. Nach Antibiogramm ist ggf. die Umstellung auf ein Antibiotikum mit besserer Wirksamkeit gegen die nachgewiesenen Keime notwendig. Bei einigen Wirkstoffen ist die intravitreale Injektion möglich. Ggf. können - nach Ausschluss einer Pilzinfektion - ergänzend Glukokortikoide gegeben werden.

Meist ist eine Probeentnahme oder Punktion (diagnostische oder therapeutische Vitrektomie) angezeigt.

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Fachgebiete: Augenheilkunde

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