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Tyndall-Phänomen

1 Definition

Das Tyndall-Phänomen beschreibt in der Medizin die Trübung des Kammerwassers bei Iritis. In der Physik bezeichnet dieser Ausdruck allgemein die Streuung von Licht an mikroskopisch kleinen Teilchen in kolloidalen Lösungen.

2 Hintergrund

Das Tyndall-Phänomen kommt durch einen erhöhten Gehalt an Entzündungszellen und Proteinen im Kammerwasser der vorderen Augenkammer zustande und ist auf die entzündlich bedingte Aufhebung der Blut-Kammerwasser-Schranke zurückzuführen. Der Effekt tritt im Rahmen der Spaltlampenuntersuchung auf und wird mit dem Sichtbarwerden von Sonnenstrahlen in einer dunklen, staubigen Scheune verglichen.

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Diese Seite wurde zuletzt am 3. August 2019 um 13:16 Uhr bearbeitet.

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