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Vitamin-D-Mangel

Inhaltsverzeichnis

1 Definition

Ein Vitamin-D-Mangel liegt vor, wenn der physiologische Bedarf an Vitamin D nicht gedeckt ist.

2 Referenzbereich

Die normale 25(OH)Vitamin-D3-Konzentration im Blut liegt beim Erwachsenen in den Sommermonaten zwischen 20 und 60 ng/ml. Werte unter 10 ng/ml deuten auf eine signifikante Unterversorgung mit erhöhter Gefahr einer Rachitis beim Kind bzw. einer Osteomalazie beim Erwachsenen.

3 Ursachen

  • Verminderte Produktion: Vitamin D wird bei Sonnenexposition unter dem Einfluss von UV-Strahlung in der Haut gebildet. Mangelnde Sonnenexposition in den Wintermonaten kann deshalb zu einem Vitamin-D-Mangel führen.
  • Mangelnde Aufnahme von Vitamin D mit der Nahrung
  • Malabsorptionsstörungen (z.B. Sprue, Zöliakie)

4 Pathophysiologie

Ein Vitamin-D-Mangel führt zu einer Störung des Knochenstoffwechsels, der Osteomalazie. Die Knochenmatrix (Osteoid) wird unzureichend mineralisiert, der entstehende Knochen ist mechanisch nicht voll belastungsfähig.

5 Symptome

6 Therapie

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Prof. Dr. O. Michel schreibt seit dem 12.02.2004 im Flexikon, hat bereits 144 neue Artikel publiziert und 218 Artikeldetails verbessert.

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