Osteomalazie
Englisch: osteomalacia
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1 Definition [bearbeiten]
Die Osteomalazie ist eine Störung des Knochenstoffwechsels, die zu einer Demineralisation und damit Erweichung der Knochen führt. Dabei ist die Mineralisierung des Knochens gestört während die Knochengrundsubstanz ungestört bleibt. Bei Kindern bezeichnet man dieses Krankheitsbild als Rachitis.
ICD10-Codes: M83.x - Osteomalazie im Erwachsenenalter
2 Symptome [bearbeiten]
Leitsymptom der Osteomalazie sind generalisierte Knochenschmerzen, die häufig fälschlicherweise als rheumatische Beschwerden interpretiert werden. Besonders betroffen sind der Thorax, die Wirbelsäule, die Beckensymphyse und die Oberschenkel. Die Schmerzen haben einen dumpfen und kontinuierlichen Charakter.
3 Diagnostik [bearbeiten]
3.1 Röntgendiagnostik [bearbeiten]
Die Röntgendiagnostik zeigt charakteristische Veränderungen in der Darstellung der Knochen, die jedoch nicht durchgängig nachweisbar sind. Sie gleichen den Befunden bei Osteoporose. Der typische Röntgenbefund zeigt unter anderem:
- "Verwaschene" Knochenstrukturen mit Rarefizierung der Knochentrabekel
- Verminderung der Knochendichte (Osteopenie)
- Looser'sche Umbauzonen in der Kortikalis an Stellen mit hoher Biegebeanspruchung (z.B. Schenkelhals, Tibia)
3.2 Weitere Verfahren [bearbeiten]
Tags: Knochen, Knochenstoffwechsel
Fachgebiete: Orthopädie
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