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Ulcus duodeni

Synonyme: Zwölffingerdarmgeschwür, Duodenalulkus
Englisch: duodenal ulcer

1 Definition

Das Ulcus duodeni ist ein Defekt der Duodenalschleimhaut, welcher die Lamina muscularis mucosae durchdringt (Ulkus). Es handelt sich um eine Form der gastroduodenalen Ulkuskrankheit.

2 Eigenschaften

Die häufigsten Lokalisationen des Ulcus duodeni sind die Vorder- und Hinterwand der Pars superior duodeni. Histologisch entspricht das Ulcus duodeni dem Ulcus ventriculi. In mehr als 80% der Fälle liegt eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori zu Grunde. Andere Ursachen sind die Einnahme von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR), Ischämien oder chronisch entzündliche Darmerkrankungen (z.B. Morbus Crohn). Eine Kombination von NSAR mit Glukokortikoiden erhöht das Risiko eines Ulkus etwa um den Faktor 15. Pathophysiologisch zeigt sich in diesem Fall eine verminderte protektive Prostaglandinsynthese.

3 Klinik

  • Abdomineller Schmerz im Oberbauch
    • Nüchternschmerz
    • Nachtschmerz
    • Besserung nach Nahrungsaufnahme
  • Übelkeit
  • Erbrechen

4 Diagnostik

5 Komplikationen

6 Differentialdiagnose

7 Therapie

Bei Versagen der konservativen Therapie ist ggf. eine operative Therapie notwendig.

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