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Roemheld-Syndrom

nach dem deutschen Internisten Ludwig von Roemheld (1871-1938)
Synonyme: Gastro-kardialer Komplex, gastrokardialer Symptomenkomplex
Englisch: Roemheld syndrome

1 Definition

Als Roemheld-Syndrom bezeichnet man Beschwerden, die durch Gasansammlungen im Darm und im Magen hervorgerufen werden - meist hervorgerufen durch übermäßiges Essen, besonders von blähenden Speisen.

2 Pathophysiologie

Das Zwerchfell wird durch Gase im Gastrointestinaltrakt nach oben gedrückt und dadurch der Raum für die Thoraxorgane verkleinert. Als Ursachen für die gesteigerte Gasbildung kommen u. a. in Frage:

Das Roemheld-Syndrom kann auch nach Anwendung von Natriumbicarbonat-haltigen Antazida auftreten.

3 Symptome

4 Diagnostik

Die Diagnostik fokussiert sich aufgrund der Symptome meist auf den Ausschluss einer organischen Herzerkrankung, z.B. via:

5 Therapie

Die Therapie ist abhängig von der auslösenden Ursache. Übermäßige Gasansammlungen können mit Antikarminativa (z.B. Dimeticon, Simeticon) behandelt werden.

Diese Seite wurde zuletzt am 23. April 2016 um 10:16 Uhr bearbeitet.

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