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Peripherer Nerv

Englisch: Peripheral nerve

1 Definition

Als periphere Nerven werden Nerven bezeichnet, die zu den Erfolgsorganen ziehen und diese in der Regel sowohl mit afferenten, als auch mit efferenten Fasern versorgen. Beispiele für periphere Nerven sind der Nervus femoralis, Nervus ulnaris und Nervus ischiadicus.

2 Histologie

Periphere Nerven bestehen aus Bündeln von Nervenfasern (Axonen) und den sie umgebenden Markscheiden, die durch verschiedene Bindegewebsschichten zu Gruppen organisiert werden. Einzelne Nervenfasern sind von lockerem Bindegewebe, dem Endoneurium umhüllt. Es enhält Fibrozyten und Kollagenfasern. Das Endoneurium bildet zusammen mit der Basalmembran der Schwann-Zelle die Endoneuralscheide.

Innerhalb des Nerven werden mehrere Nervenfasern durch eine weitere Bindegewebshülle, das Perineurium zu Faszikeln zusammengefasst. Diese Faszikel bzw. Bündel bilden dann gemeinsam den Gesamtnerv - er wird vom Epineurium umhüllt, das ihn verschieblich in seine Umgebung einbettet. Das Epineurium entsendet Bindegewebesepten zwischen die Nervenfaserbündel.

3 Physiologie

Nach der Richtung der Erregungsleitung unterscheidet man:

Periphere Nerven enthalten meist beide Faserqualitäten, es handelt sich also um gemischte Nerven.

siehe auch: Peripheres Nervensystem (PNS), Hirnnerven, Spinalnerven, intramurales Nervensystem

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