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Epineurium

von griechisch: epi - außen
Englisch: epineurium

1 Definition

Das Epineurium ist die äußerste Schicht der bindegewebigen Hüllstrukturen eines peripheren Nervens.

2 Histologie

Das Epineurium verbindet den Nerv verschieblich mit dem umgebenden Gewebe (äußeres Epineurium). Bei größeren Nerven erstreckt es sich ins Innere und untergliedert den Nerven in Nervenfaserbündel bzw. Faszikel (epifaszikuläres Epineurium).

Es stellt ein faserarmes bis faserreiches Bindegewebe dar, das kollagene Fasern, elastische Netze, Fettzellen, Blutgefäße (Vasa nervorum) und nichtmyelinisierte Nervenfasern (Nervi nervorum) enthält. Aufgrund der elastischen Fasern des Epineuriums besitzt der Nerv eine Eigenelastizität.

Einige Autoren unterteilen das Epineurium in ein oberflächliches Epineurium superficiale aus straffem Bindegewebe, das mit der Umgebung verbunden ist und eine tiefes Epineurium profundum, das sich durch eine etwas lockerere Faserstruktur mit eingelagerten Fettzellen auszeichnet.

3 Funktionen

Funktionen des Epineuriums sind:

  • Einbau in die Umgebung
  • mechanischer Schutz
  • Ernährung des Nerven

siehe auch: Endoneurium, Perineurium

Tags:

Fachgebiete: Histologie

Diese Seite wurde zuletzt am 26. August 2020 um 18:14 Uhr bearbeitet.

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