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Mythos

von altgriechisch: μῦθος ("mitos") - Laut, Wort, Rede, Erzählung, sagenhafte Geschichte
Synonym: Mär
Englisch: belief, urban legend

1 Definition

Im medizinischen Kontext ist ein Mythos eine Annahme, die nicht belegt oder sogar widerlegt ist, aber so plausibel klingt, dass sie als wahr angenommen wird und teilweise sogar Einzug in die Fachliteratur gehalten hat.

2 Beispiele

2.1 Medizin Allgemein

2.2 Labormedizin

2.3 Transfusionsmedizin

3 Fußnoten

  1. Diese Vorstellung ist seit Jahren widerlegt, tatsächlich ist es so, dass der längere Gebrauch von Antibiotika die Resistenzentstehung fördert. Deshalb dürfen sie nur so lange gegeben werden, wie die Infektion besteht.
  2. Ein Merkmal von Geschlechtskrankheiten ist, dass sie nur durch direkten Schleimhautkontakt übertragen werden, da die Erreger nicht umweltresistent sind.
  3. Serum-Eisen hat einen zirkadianen Rhythmus und korreliert nur schlecht mit dem Körpereisenbestand. Außerdem ist es schon bei geringer Hämolyse "falsch" erhöht. Der Suchtest für Eisenmangel ist daher Ferritin.
  4. Siehe Hauptartikel PSA und Radfahren.
  5. Da Anti-D der häufigste irreguläre erythrozytäre Antikörper ist, ist die Wahrscheinlichkeit einer Unverträglichkeit bei "0 negativ" am geringsten. Transfusionsreaktionen aufgrund anderer Antikörperspezifitäten, z.B. Anti-c, sind aber möglich. Nach den aktuellen Richtlinien ist bei "ungekreuzten" Notfalltransfusionen nur noch die Blutgruppe 0 vorgeschrieben, d.h. es darf auch Rhesus-positives Blut verwendet werden.
  6. Dieses Vorgehen ist schon aus hygienischen Gründen abzulehnen. Es muss nur das Testergebnis schriftlich dokumentiert werden.
  7. Die Wirkung der Rhesusprophylaxe bei Schwangeren beruht darauf, dass alle inkompatiblen Erythrozyten im mütterlichen Kreislauf zerstört werden, bevor sie eine Immunisierung auslösen können. Dies ist bei einer inkompatiblen Transfusion weder möglich, da das transfundierte Volumen zu groß ist, noch wäre es sinnvoll.

Diese Seite wurde zuletzt am 13. Juli 2018 um 16:45 Uhr bearbeitet.

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