Vom 13. bis 26. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Blue-toe-Syndrom

Englisch: blue toe syndrome, purple toe syndrome

1 Definition

Das Blue-toe-Syndrom ist eine Durchblutungsstörung, die durch eine vorübergehende fokale Ischämie im Bereich der Zehen charakterisiert ist. Es entsteht durch eine Mikroembolie, die durch Cholesterinkristalle oder atherothrombotisches Material ausgelöst wird.

Die deutsche Übersetzung wäre "Syndrom des blauen Zehs".

siehe auch: Cholesterinembolie

2 Hintergrund

Im Gegensatz zu der erheblichen Zehenischämie fehlt beim Blue-toe-Syndrom eine begleitende diffuse Vorfußischämie. Der übrige Fuß zeigt nur geringe Zeichen einer Minderdurchblutung mit meist noch tastbaren Fußpulsen.

3 Ursachen

Das Blue-toe-Syndrom kann spontan ohne erkenbare Ursachen auftreten. Häufig betrifft es aber ältere Männer nach einer Gefäßintervention bzw. -operation, z.B. nach einer Angiographie oder Koronarangiographie. Gelegentlich wird es auch nach einer Thrombolyse oder einer neu begonnenen Therapie mit Antikoagulantien beobachtet. Als weitere Ursachen kommen in Betracht:

4 Quellen

Diese Seite wurde zuletzt am 4. Mai 2017 um 09:24 Uhr bearbeitet.

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