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Cholesterinembolie

Synonym: Cholesterinembolie-Syndrom

1 Definition

Eine Cholesterinembolie ist ein arterieller Gefäßverschluss (Embolie), der durch Cholesterin-Kristalle aus ulzerierten arteriosklerotischen Plaques verursacht wird.

2 Ätiologie

In etwa 25% der Fälle entstehen Cholesterinembolien spontan durch Plaque-Ruptur bei aortalen, arteriosklerotischen Plaques. Am häufigsten werden Cholesterinembolien iatrogen verursacht, z.B: durch:

Häufigste Ursache für eine Cholsterinembolie ist die transfemorale Linksherzkatheteruntersuchung.

3 Pathologie

Die Cholesterinembolie tritt in zwei Formen auf:

  • Die akute Form wird durch einen massiven Schauer von Cholesterinkristallen im Rahmen der abrupten Ruptur instabiler Plaques verursacht.
  • Bei der chronischen Form liegt eine kontinuierliche Freisetzung von Cholesterinkrinstallen aus erodierten Plaques vor.

4 Vorkommen

Cholesterinembolie betreffen vorwiegend ältere Patienten mit länger bestehender Arteriosklerose. Männer erkranken häufiger als Frauen.

5 Symptome

Die Symptome sind abhängig von der Lokalisation des Gefäßverschlusses.

6 Diagnose

Die Diagnose ist dadurch erschwert, dass mehrere Organsysteme gleichzeitig betroffen sein können. Richtungweisend sind Anamnese und Klinik mit der Trias aus auslösendem Ereignis, Nierenversagen und Embolie-Symptomen.

Eine sichere Diagnose kann nur bioptisch gestellt werden. Häufig werden Cholesterinembolien erst postmortal im Rahmen der Autopsie entdeckt.

6.1 Labor

7 Differentialdiagnose

8 Therapie

Symptomatisch. Die Gabe von Statinen soll die Prognose verbessern.

9 Prognose

Die Prognose ist abhängig von der Lokalisation des Gefäßverschlusses.

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