Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind auf der Suche nach Schnee in Richtung Nordpol gefahren. Deswegen steht das Flexikon vom 14.12. bis 10.01.2019 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 10. Januar könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Zeit mit der Familie! Wir wünschen euch fröhliche Feiertage!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Terbinafin

Handelsnamen: Lamisil® u.a.
Englisch: terbinafine

1 Definition

Terbinafin ist ein Allylamin-Derivat, welches als Antimykotikum eingesetzt wird. Wirkungsweise ist die Hemmung der Ergosterol-Synthese in der Pilzzellmembran und Inhibition der Squalenepoxidase und dadurch eine Anreicherung von Squalen.

2 Indikation

3 Kontraindikationen und Anwendungsbeschränkungen

Kontraindiziert bei stark eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion. Für die Anwendung in der Schwangerschaft liegen keine ausreichenden Daten vor, so dass das Medikament auch hier als kontraindiziert angesehen werden muss. Zwar ist eine Schädigung von Säuglingen durch Anwendung in der Stillzeit noch nicht bekannt geworden, aber da die Substanz milchgängig ist und ausreichende Studien nicht vorliegen, muss auch hier vom Einsatz abgeraten werden.

4 Nebenwirkungen

4.1 Hypogeusie/Ageusie

Hypogeusie und Ageusie, d.h. der teilweise oder vollständige Verlust des Geschmackssinns, sind bekannte Nebenwirkungen von Terbinafin, die gut dokumentiert sind. Der pharmakologische Mechanismus dieser Nebenwirkung ist weitgehend unbekannt. Man vermutet, dass Terbinafin die Funktion der Geschmacksneuronen durch eine Hemmung der Cholesterinsynthese beeinträchtigt. In der Mehrzahl der Fälle sind die Symptome innerhalb von 4 Monaten nach Absetzen der Therapie reversibel. Fälle von bis zu zwei Jahren anhaltendem Geschmacksverlust oder Geschmacksstörungen sind dokumentiert.

Fachgebiete: Arzneimittel

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