Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Liebe Autoren,

Wir sind auf der Suche nach Schnee in Richtung Nordpol gefahren. Deswegen steht das Flexikon vom 14.12. bis 10.01.2019 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 10. Januar könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

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Euer Flexikon-Team

Stress-Magnetresonanztomographie

(Weitergeleitet von Stress-MRT)

Synonyme: Stress-MRT, Stress-Magnetresonanztomografie'

1 Definition

Die Stress-Magnetresonanztomographie ist eine Untersuchung des Herzens mittels Magnetresonanztomographie (MRT) unter Belastung. Ziel ist die Identifikation von Durchblutungsstörungen im Herzmuskel, die auf eine hochgradige Einengung von Koronargefäßen deuten.

2 Einteilung

Man unterscheidet zwei Arten von Stress-MRT:

2.1 Perfusions-Stress-MRT

Hierzu zählt zum Beispiel die Adenosin-Stress-MRT. Sie erlaubt die Darstellung der Durchblutung des Herzmuskels unter pharmakologischer Belastung. Die Belastung wird durch die Gabe eines vasodilatativen Pharmakons simuliert, z.B. durch Gabe von Adenosin oder Dipyridamol. Auf zeitlich dynamischen Schnittbildern des Herzens wird die Kontrastmittel-Erstpassage aufgezeichnet. Ein verzögerter Anstieg der Helligkeit in einem Muskelsegment deutet auf eine Minderdurchblutung hin. In Kombination mit der MR-Vitalitätsdiagnostik kann zwischen einer infarktbedingten und beispielsweise stenosebedingten Durchblutungsstörung unterschieden werden.

2.2 Dobutamin-Stress-MRT

Diese erlaubt die Darstellung der Funktion des Herzmuskels unter pharmakologischer Belastung. Die Belastung wird durch ein die Herztätigkeit steigerndes Pharmakon simuliert (positiv chrono- und inotrop). Der Herzmuskel wird auf die Auslösbarkeit und Ausprägung von Wandbewegungsstörungen hin untersucht, die sehr häufig hinweisend auf hochgradige Koronarstenosen sind. Das Verfahren wird heute (2017) kaum noch angewendet, da viele Studien keinen Nutzen gegenüber dem Perfusions-Stress-MRT gezeigt haben. Zudem ist es vor allem für Patienten mit Komorbidität eine erhebliche Belastung.

siehe auch: Kardiale Magnetresonanztomographie

Fachgebiete: Kardiologie

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