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Konsolidierung (Radiologie)

1 Definition

In der Radiologie versteht man unter Konsolidierung eine pathologische Flüssigkeits- oder Zellvermehrung im alveolären Lungengewebe, die sich in der Bildgebung als röntgendichte Struktur darstellt.

2 Hintergrund

Konsolidierungen entstehen in der Regel durch einen Flüssigkeitsausstrom in die Lungenalveolen und die angrenzenden Atemwege, meist durch Exsudation oder Transsudation. Es kann sich jedoch auch um Zellen (Immunzellen, Erythrozyten) bzw. Zelldebris oder inhaliertes Wasser handeln. Das normalerweise transparente Lungengewebe wird durch die Substanzansammlung in den Alveolen undurchlässig für Röntgenstrahlen.

3 Ursachen

Die häufigste Ursache für eine Konsolidierung ist eine Entzündung des Lungenparenchyms im Rahmen einer Pneumonie. Weitere Ursachen sind u.a.:

Fachgebiete: Radiologie

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