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Transsudation

von lateinisch: sudare - schwitzen
Englisch: transudate

1 Definition

Als Transsudation bezeichnet man den Austritt von Flüssigkeit aus den Gefäßen. Eine Transsudation ist im Gegensatz zur Exsudation nicht entzündlich bedingt. Die ausgetretene Flüssigkeit bezeichnet man als Transsudat.

2 Einteilung

Transsudate können als Erguss (Hydrops) in eine präformierte Körperhöhle oder als Flüssigkeitsansammlung im Gewebe auftreten (Ödem bzw. Anasarka).

3 Ätiologie

Ein Transsudat kann sowohl physiologisch als auch pathologisch bedingt sein. Physiologische Transsudate bilden sich zum Beispiel auf den serösen Häuten der Pleura oder des Peritoneums, aber auch in der Vagina bei der Absonderung des Vaginalsekrets.

Als Ursachen eines pathologischen Transsudats kommen in Frage:

4 Zusammensetzung

Ein geringer Proteingehalt und Zellarmut (nur wenige Leukozyten) sind für einen nicht-entzündlichen Erguss typisch. Beim Transsudat liegt der Proteingehalt unter 30 g/l, der Quotient aus Proteinkonzentration im Erguss und Proteinkonzentration im Serum (PErguss / PSerum) < 0,5. Meist ist ein Transsudat serös und von klarer bis hellgelber Farbe. Blutbeimengungen sind selten.

5 Beispiele

Zu den bekanntesten Beispielen für Transsudate zählen:

Fachgebiete: Innere Medizin

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