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Hernienchirurgie

Englisch: hernia surgery

1 Definition

Unter dem Begriff Hernienchirurgie werden verschiedene chirurgische Operationsverfahren zur Therapie von Hernien zusammengefasst.

2 Hernientypen

3 Methoden

Man kann die Operationsprinzipien und -verfahren anhand unterschiedlicher Kriterien einteilen. Im Idealfall wird für den betroffenen Patienten ein differenziertes, individuelles Therapiekonzept erstellt.

3.1 Leistenhernie

Eine Leistenhernie stellt prinzipiell immer eine Operationsindikation dar, da man unbedingt eine Inkarzeration vermeiden möchte.

90-95% aller Leistenhernienoperationen können in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Die in örtlicher Betäubung durchgeführte Lichtensteinoperation kann auch sehr alten und multimorbiden Patienten mit Narkoserisiken zugemutet werden.

Die Lichtensteinoperation und die endoskopischen Verfahren TAPP und TEP sind bei der Primär- und Rezidivhernie des Erwachsenen gleichwertige Operationsverfahren der ersten Wahl. Der Chirurg sollte die Vor- und Nachteile der Methoden individuell mit dem Patienten besprechen.

Die beidseitige Leistenhernie sollte bei fehlenden Kontraindikationen endoskopisch versorgt werden, ebenso Rezidive nach offenen Herniotomien. Das gebräuchlichste Material für Netzprothesen ist Polypropylen.

3.2 Bauchwandhernie

Goldstandard der Bauchwandhernienchirurgie ist die offene Sublay-Netzhernioplastik nach Rives und Stoppa. Nach netzbasiertem Operationsverfahren sind Episoden der Entlastung nicht erforderlich.

4 Komplikationen

5 Quellen

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Fachgebiete: Viszeralchirurgie

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